UNTERNEHMEN DES MONATS APRIL 2015

Unternehmen des Monats April 2015

Der Installationsbetrieb in der Karl-Wurmb-Straße 6 wird von den OÖNachrichten, Wirtschaftskammer und Stadt als „Unternehmen des Monats“ ausgezeichnet. Seit 1984 ist das Unternehmen dort ansässig und wird seit 19 Jahren in zweiter Generation von Rainer Raab (46) aus Wels und dessen Cousin Erik Schnellinger (47) aus Krenglbach zu gleichen Teilen gelenkt. Raabs Vater Leopold gründete 1977 den Betrieb in Pasching.

Die Installationstechnik konzipiert, plant und setzt vielfältige Ideen um: von Heizungen mit verschiedenen Energieträgern bis zu Wärmerückgewinnung, von Wohnraumlüftungen bis zur Sanitäreinrichtung von Einfamilien- und mehrgeschossigen Wohnhäusern, von Lüftungsanlagen in Gewerbebetrieben bis zu Reinraumtechnik und der Installation von Kälte- und Klimaanlagen. Bädersanierungen und die Gestaltung von Wellness-Zonen zählen auch zum Angebot.

Raab & Schnellinger erwirtschaften 6,5 Millionen Euro Jahresumsatz. 28 Mitarbeiter und zwei Lehrlinge sind im Einsatz. Sie betreuen Kunden in Ober- und Niederösterreich, Wien und im Burgenland. Darunter sind namhafte Betriebe wie Fronius, Resch&Frisch, EWE-Küchen, Teufelberger, KTM, Betten Reiter, Spedition Englmayer oder das Bestattungsmuseum auf dem Wiener Zentralfriedhof.

„Einige bekannten Welser Unternehmerfamilien wollen, dass in ihren Privathäusern nur ganz bestimmte Mitarbeiter arbeiten: Da wird sogar der Bauzeitplan nach der Verfügbarkeit unserer Mitarbeiter ausgerichtet“, sagt Raab. Das spricht für die Qualität der Mitarbeiter. Der Betrieb setzt konsequent auf Lehrlingsausbildung. „Vier Partien werden mittlerweile von ehemaligen Lehrlingen geleitet.“ Das Geld für deren Ausbildung sei gut investiert.

Viele Auftraggeber sind längst Stammkunden: „80 Prozent der Aufträge erhalten wir durch persönliche Empfehlungen“, sagt Raab. Einfach sei es derzeit nicht: Der Internet-Handel mit Sanitärprodukten wird mehr. Die Konjunktur schwächelt, dadurch gibt es einen enormen Preisdruck. „Und Aufträge werden immer kurzfristiger vergeben: Ich schreibe ein Angebot und nur zehn Tage später muss alles bereits realisiert werden“, sagt Raab.

Wo steht die Firma in zehn Jahren? „Ich hoffe auf dem gleich guten Niveau wie jetzt.“ Wer künftig das Ruder führen wird, ist offen. Die dritte Generation hat noch Zeit: „Sie ist erst zwischen 13 und 16 Jahre alt.“

Quelle: OÖ Nachrichten, 6. April 2015